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  • Fredi Steiner

In unserem Leben kennen wir den mentalen Zustand der Achtsamkeit nicht ohne Übung.

Mit Achtsamkeit werden wir fähig uns in den uns unbekannten Moment einzulassen, was uns ein besseres Grundgefühl und mehr innere Sicherheit gibt.

Wir lernen, uns auf eine neue Art kennen, indem wir unsere Identität überwinden und lassen uns in ein neues Lebensfeld führen. Wir geben dabei unserer Intuition mehr Raum, was unser Tagesablauf natürlicher und ruhiger gliedert.

 

Wir eignen uns an, in der Gegenwart, im Hier und Jetzt sehr wach und aufmerksam zu handeln durch einen hohen Wahrnehmungs- und Bewusstheitszustand und erlangen dabei befreiende Einsichten.

 

Unser Geist wird mit regelmässigem Praktizieren der Achtsamkeit immer wacher im Verstehen des unmittelbaren Daseins. Es entsteht eine Entspannung von Körper und Geist was einen Reinigungsprozess unserer Gewohnheiten und Ansichten bewirkt. Dabei erfahren wir eine grössere Gelassenheit.

 Wir werden fähig, besser und ruhiger mit Hindernissen in unserem Leben umzugehen.

 

Wir entdecken dabei die tiefe Natur der Dinge ausserhalb des konzeptionellen Denkens.

 

Wir können besser mit eigenen Aggressionen und die der Mitmenschen umgehen und finden in jeder Situation immer wieder zu unserem inneren Ruhepunkt.

 Mit Achtsamkeit lernen wir unsere autonomen und geprägten Gewohnheiten und Denkmodelle verstehen durch bessere Selbstreflektion, wir kommen uns selbst näher.

 

Über unsere Atemübung können wir die Achtsamkeit auf eine natürliche Art kennenlernen, unsere Ungeduld wird besänftigt.

 

Meditieren führt zu intensiver Achtsamkeit. Wir lernen das Leben in jedem jeweiligen Moment besser kennen.

 

Die Stille in uns besteht immer, egal wie unruhig wir äusserlich sind, wir lernen uns stets auf unseren inneren Grund zu richten, der uns mentalen und stabilen Halt gibt.

 

Richtige und aufmerksame Atmung hilft uns in zeitlichen Zwischenräumen im Alltag wieder zu unserem stabilen Grund zurückzuführen.

 
 
  • Fredi Steiner

Denken führt zu fragmentalem Dasein, wir können nicht ganz oder Alles denken.

Fühlt man sich in der Stille verlassen und einsam?

 

Stille ist ein leeres aber auch ein unbegrenztes Erkennen ohne jede Form eines Erfassens oder inneres Handeln.

Stille ist frei von Gedanken und Begriffen und entspringt auch einem geistigen Nicht-Handeln.

 

Wir lernen eine andere Sicht kennen, die für uns im gebräuchlichen Alltagsleben nicht erreichbar ist, und unsere Sicht erweitert. Es ist reines Gewahrsein und Bewusstsein. Wir lassen uns einfach in eine reine, unverfälschte Erfahrung ein und lassen sie ungefiltert in uns ankommen.

 

Es gibt in der Stille auch ein Element der Angst, da es sich sogar bodenlos anfühlen kann, da es nichts zu konzeptualisieren gibt. Wir erlernen dafür in der Meditation eine innere, gefestigtere Haltung, welche uns auch besser durch das Leben führt.

 

Ein alter Meister sagte: «Es ist als ob der Wind aufhört»

Geistige Stille und Ruhe entspricht der Abwesenheit von Gedanken, sowie andere geistige Aktivitäten oder Geräusche, und entspricht somit einer Abwesenheit von innerem Lärm und mentalen Störungen. Stille kann als inhaltsloses, offenes Erleben bezeichnet werden.

 

 Stille und Ruhe offenbaren Qualitäten von Helligkeit, Glückseligkeit, Freude und Frieden, sowie vollkommenes Aufgehoben-Sein und Vollkommenheit.

 

Es entsteht eine absolute Wachheit von unbegrenzter Weite.

 

Stille schenkt uns den Moment, welcher das Unmittelbare das Jetzt enthält und uns so das Leben bereichert.

 
 
  • Fredi Steiner

Wir sind unbemerkt an zwei Orten daheim, in einem Haus oder einer Wohnung, wo wir stets Zins oder Miete, Versicherungen usw. zahlen müssen –

und unser zweiter Wohnsitz ist unbemerkt in unserem Herzen oder Sein, wo wir immer und überall gut aufgehoben wären, sogar gratis.

 

Bei latenter Ablenkung in unserer Welt haben viele ihre eigene innere Heimat verloren, dem Wesentlichen, welche im innersten seines eigenen Herzens liegt.

Buddha: «Frieden kommt von innen, suche ihn nicht ausserhalb.»

 

Es ist wohl die tiefste und doch unbemerkte Sehnsucht des Menschen, zu sich selbst zu finden, zum Lebenssinn, zu seinem eigenen Grund. Dort finden wir unsere eigene, tiefste Natur und kommen in Einklang mit Allem, mit einer Grundnatur.

Dort finden wir den Anfang und das Ende unseres eigenen Seins vor, in reiner Natürlichkeit.

 

Um sich auf den Weg zu seinem tiefen Dasein einzulassen, braucht es Überwindungskraft und Willensstärke, Ruhe und Stille geben uns die nötige Voraussetzung, um eine jenseitige Natur wirken zu lassen. Wir überlassen uns bei Geistesstille einer Energie, die wir selbst nicht manipulieren können.

 In dieser Phase setzen wir uns bewusster mit dem eigenen Leben auseinander und erhalten die Kraft, stets in einer guten Ordnung und Resonanz zu bleiben.

 

Hermann Hesse: «In deinem Innern gibt es eine Stätte und ein Heiligtum, in das du dich jederzeit zurückziehen kannst.»

 

Diese Quelle der Lebendigkeit ist in uns, so verborgen und verschüttet sie sein mag.

 Wir entspannen uns mit jedem Atemzug und lassen uns dabei ein in das Gefühl des Heimkommens. Wir lassen alle Anspannungen für diesen Moment los und sind ganz offen da.

 

Nur in der Gegenwart, im Jetzt können wir unser Selbst finden.

 
 

©2022 ZEN Fredy Steiner

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