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  • Fredi Steiner

Den Weg zu uns selbst finden wir über die Stille, ohne äussere und innere Störfaktoren wie Lärm und unkontrollierte Störfaktoren.

 

Stille ist mehr als nicht reden oder abwesend sein vom Lärm, es geht um reines und absichtsloses Sein und dem Kontakt zu unserem eigenen Grund, den nur wenige Menschen kennen.

Über die Stille finden wir den Weg, wo wir uns selbst stets neu aufbauen und ausrichten können.

 

Die Stille gibt uns Raum zu etwas Grösserem, Gedanken, Neigungen, Vorstellungen und Unruhe versperren uns diesen Zugang.

 

Die eigenen Gedanken zu bändigen ist schwer, die Übung des Sitzens mit achtsamer Atmung hilft uns, genügend Vertrauen aufzubauen, um uns innerlich zu beruhigen. Stille kann verunsichern, der achtsame Atem gibt uns stets Halt dazu.

 

Um in die Stille einzutreten, braucht es zuerst nötige Einsicht, Willens- und Überwindungskraft sowie richtige geistige Haltung und innerliche Überzeugung.

 

Gemäss Anselm Grün braucht es Mut, denn in der Stille begegnen wir unserer eigenen Wahrheit, davon fliehen viele lieber. Die Menschen beschäftigen sich lieber mit irgendetwas, um sich von der Stille abzulenken.

 

 Nur im Aushalten der Stille können wir die Gegenwart, das reine Leben, den inneren Frieden und die Ausgeglichenheit erfahren.

 

In Verbundenheit mit der Stille können wir das Alltagsleben gradlinig und stabil bewältigen über den Zustand der inneren Ruhe.

Wir kommen dabei in Einklang mit uns selbst in jeder Lebenssituation.

 

Anselm Grün:

“Wer nicht seiner Wahrheit begegnen möchte, wird vor der Stille fliehen, um sie nicht aushalten zu müssen. Das Ziel der Stille ist, offen zu sein für das Geheimnis Gottes und des Lebens.“

 

Wir lassen uns in der Stille nicht so schnell aus unserer Balance bringen, was uns Zufriedenheit und ein gutes Grundgefühl schenkt.

 

Anselm Grün:

“Stille bringt mich in Berührung mit mir selbst. Ich spüre mich, höre die Impulse meiner Seele, höre was das Herz mir sagt.“

 

Schon die Natur hilft uns, uns der Stille zu nähern, da die Pflanzen und der Raum stets im Zustand der Stille verbleiben und diese Energie ausstrahlen.

 
 
  • Fredi Steiner

Stille Meditation ist ein Zustand des Nicht-Geistes, ohne Bilder, ohne Vorstellungen und Ansprüche. Alle diese Faktoren brauchen wir im alltäglichen Leben, um diese alltäglichen Situationen zu bestreiten, zu planen und auch etwas zu geniessen.

 

All diese Zustände können wir durch die Auswirkungen der Übung der Stille viel intensiver, subtiler und achtsamer ausüben, was unser Leben und das der Mitmenschen angenehmer und friedlicher macht.

 

Unsere Übung führt uns zudem näher zu unserer eigenen Mitte, sie gibt uns Halt und innere Stabilität.

 

Der meditative Geist sieht, beobachtet, hört ohne Worte, ohne Kommentare, ohne Meinung, aufmerksam und ständig die Bewegungen des Lebens in all seinen Beziehungen.

Es entsteht eine Stille, die jenseits der Gedanken ist, jenseits von Vergangenheit und Zukunft, wir sind so in einem achtsamen Zustand, wir werden geführt durch eine höhere Schwingung.

 

 Es gibt in der “Pali“ Sprache ein Wort: “Adhivãsana“, was im buddhistischen Kontext bedeutet:

“Das Leben, den Dhamma (Lehre) und die eigene Situation in Frieden anzunehmen.“

 

Zuneigungen und Abneigungen erfahren wir in harmonischer Weise, was uns zu zufriedeneren Menschen macht und befähigt uns, unser Leben und unsere Handlungen mit höherer Bewusstheit zu erfahren und auszuführen.

 
 
  • Fredi Steiner

Unter Liebe verstehen wir normalerweise fragmenthafte Zuneigungen zu Subjekten oder Objekten, welche auf uns anziehend wirken und wir Gefühle damit erfahren.

An etwas Freude oder ein gutes Gefühl zu erleben ist angenehm und anziehend. Schön, dass es Situationen oder Zustände gibt, zu denen wir uns hingezogen fühlen.

 

Jedoch innige oder ganze Liebe können wir nicht denken oder wollen, sie geschieht in jedem unmittelbaren Augenblick und strahlt aus uns heraus. Wenn wir unsere Wertungen, Vorstellungen und unser Geist ruhen lassen, geben wir dieser inneren Liebe Raum zum Werden, es entsteht heilsamer Friede in uns.

 

Wir lassen dabei die Stille wirken, welche sich mit unserem innersten Wesen verbindet und für ein Gefühl von Einheit sorgt. Wir tauchen dabei in ein Unbekanntes ein und merken, dass wir schon stets damit Eins sind.

 

Die Liebe des Herzens erfüllt unser ganzes Wesen und Sein. Gedankliche Konstruktionen sind verführerisch, sie winken uns Glanz und Glorie herbei, sind aber nur vergängliche Gebilde.

Mit unserer Übung können wir die Hindernisse zu unserer innigen Liebe oder Herzensliebe überwinden, wir finden zu uns selbst. Dieser Vorgang wächst nur langsam aber stetig, wenn wir genügend Willenskraft und Überwindungskraft haben.

 

Vers:

Die Liebe umgibt uns,

sie hat kein bestimmtes Gewand,

sie hat keine bestimmte Form,

sie schliesst nichts aus.

Sie ist.

 

Niemand ist in dieser Liebe,

niemand ist ausserhalb von dieser Liebe.

Sie ist.

 

Nichts kann ihr hinzugefügt werden,

nichts kann sie schmälern.

Sie ist.

 

Völlig bedingungslos,

nimmt sie alles in sich auf,

ohne irgendetwas davon zu sein.

Sie ist.

 
 

©2022 ZEN Fredy Steiner

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