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  • Fredi Steiner

Wenn Verkrustungen der Ich-Haftigkeit in der Seele überwunden sind, offenbart sich ein tiefer Grund der Demut und Selbsterkenntnis.

Dieser Weg entsteht aus einer leisen Regung der Liebe tief in unserem Inneren. Dieser Weg zu gehen ist nicht leicht, aber auch nicht hochmütig, er entsteht aus einer offenen und selbstlosen Haltung.

Dazu sollen wir gemäss Dõgen (Zen Patriarch) «Körper und Geist fallen lassen».


Tief in unserem Innersten vereinigt sich ein Impuls, der das Leben und das Göttliche verbindet.


Wenn wir jede einzelne Sünde bedauern, würde die höchste Liebe nie erreicht werden und wir bleiben in der Zerstreutheit, wir bleiben zurück, rein in der materiellen Welt.


Höchste Liebe zu kultivieren, geht über unser verstandesmässiges Denken hinaus, so erreichen wir eine höhere Lebensform.


Es geht beim Meditieren nicht darum, ein Übermensch zu werden, sondern um die Welt und das eigene Dasein subtiler wahrzunehmen um entsprechend heilsam zu wirken.


Einstein war nicht religiös und glaubte nicht an einen persönlichen Gott, doch erstaunlicherweise erkannte er eine geniale Kraft hinter dem Universum:

"Eine Intelligenz von solcher Überlegenheit, dass alles systematische Denken und Handeln der Menschen im Vergleich dazu ein völlig unbedeutendes Abbild ist."

 
 
  • Fredi Steiner

„Früher oder später wirst du in der Stille spontan erkennen, dass du kein Leben führst, sondern dass du das Leben bist.“


Die Realität oder die wahre Wirklichkeit ist frei und ungebunden, gelöst von der sinnlich-physikalischen Welt. Die ist auch frei von der gedanklichen und von der gefühlten Welt. Sie ist unverletzlich, ewig.


Die Realität ist einfach, wie sie ist, es gibt nichts hinzuzufügen oder es gibt nichts wegzunehmen.


Unser Ego kann nicht die Realität als Wirklichkeit wahrnehmen, sondern jeweils nur die eigene gedankliche Interpretation davon, daher lebt jedes Wesen in einer eigenen, gemachten Welt.


Das Ego existiert nur, solange der Ich-Gedanke existiert, ausserhalb der Einheit.

Egos finden nie Einigkeit, was ja sein darf, nur ist uns dieser Zustand ohne eigene, innere Sicht nie bewusst und existiert eher in einer Scheinwelt.


Die persönliche Identität, das Ego, Gedanken, Emotionen, unser Körper, Menschen und Dinge können wir verlieren oder können sich latent verändern, was uns entsprechend Stress bereitet.

Die wahre eigene Natur können wir nie verlieren, richten wir unser Bewusstsein auch darauf mit der Übung des Sitzens.

 
 

Dem äusseren Frieden geht der innere Frieden voraus. Innere Harmonie können wir nicht delegieren, jeder Mensch muss selbst zu sich und zur Harmonie finden.

Von der eigenen Inneren Ausgeglichenheit und Gelassenheit findet der Frieden den Weg zur Aussenwelt.

Wir können lernen, in Einklang mit dem Alltag zu leben durch vertiefte Übung in der Stille. Es beginnt damit, wie liebevoll wir mit uns selbst umgehen.


Zitate zum Frieden:

„Du und ich – wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich selbst zu verletzen“ Mahatma Gandhi


„Wenn du psychische Leiden hast, lebst du in der Vergangenheit. Wenn du Angst hast, lebst du in der Zukunft. Wenn du in Frieden lebst, lebst du in der Gegenwart.“ Laotse, chin. Philosoph, 6. Jh. v. Chr.


„Nicht ausserhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts und er verwirft auch nichts.“ Buddha



„Es ist wirklich möglich, dein ganzes Leben lang ein Gewahrsein für das Unmanifeste zu haben. Du spürst es als ein tiefes Gefühl von Frieden, irgendwo im Hintergrund, eine Stille, die dich nie verlässt, ganz gleich, was da draussen passiert. Du wirst zu einer Brücke zwischen dem Unmanifesten und den Manifestationen, zwischen Gott und der Welt.“ Eckhart Tolle


„Wer keinen Frieden in sich selbst gefunden hat, kann nicht zum Friedenswerkzeug werden.“ Thich Nhat Hanh


„Ein Herz, das nicht verzeihen kann, wird keinen Frieden finden.“ Albert Schweitzer


„Du kannst dir inneren Frieden und Glückseligkeit nicht herstellen. Sie sind deine wahre Natur.

Sie bleiben übrig, wenn du all das aufgibst, was dich leiden lässt.“ (inneren Unfrieden) Buddha

 
 

©2022 ZEN Fredy Steiner

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