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  • Fredi Steiner

Es geht um ein paar Stichworte, die die Meditation unterstützen.


Demut braucht Mut zu rechter Anschauung seines eigenen Wesens, zur Welt und zu Höherem.


Rechte Hingabe und Demut sind keine Unterwerfungen, sondern ein Übersteigen der allgemeinen, weltlichen Zustände.


Stille: in der Stille bedarf es nichts, alles Gedankliche kommt zur Ruhe, die phänomenale Welt entschwindet.


Vertrauen: Sich loslassen können, um Ganz oder Eins zu werden mit dem Göttlichen oder der tiefsten Natur und dem Kosmos sowie der eigenen Leere braucht es Mut und Überwindungskraft.


Gerade im Alltagsleben ist es wichtig, immer wieder sich selbst zu finden aus der inneren Mitte. Meditation hilft uns, diese innere, natürliche Stabilität zu erlangen. Normal kennen die Menschen nur die äussere, individuell gestaltete Welt der Vielheit und verlieren sich darin.


Als Menschen bleiben wir unerlöst, eigene Anstrengung hilft uns nicht weiter. Es geht darum, mit geistlicher Praxis die zufliessende Gnade in aller Bescheidenheit und Demut anzunehmen.











Es geht darum, sich mit göttlichen oder kosmischen Strahlen durchdringen zu lassen mit offener Liebe, indem wir dafür die Fenster der Sinne überdenken, um nichts Störendes des Alltages eindringen zu lassen. Eine Offenbarung tritt dabei in Kraft, keine Anstrengung bringt uns dazu - nur das Loslassen bringt uns höhere Freiheit und Offenheit!

 
 

«Wenn alle Begehren, die im Herzen wallen

aufgegeben sind, wird der Sterbliche unsterblich.

Wenn alle Knoten, die das Herz einschnüren

Gelöst sind, wir der Sterbliche unsterblich.»


Wer sind wir, was macht uns aus?

Unser Geist (Sinne, Emotionen, Intellekt, Wille) ist nicht Bewusstsein, er ist nur ein Instrument des Bewusstseins, ein komplexes Kräftefeld. Wenn wir uns auf das reine Gewahrsein zurückziehen, können wir uns selbst eher erkennen.


Tiefe Meditation ist keine Betrachtung oder diskursives Denken, es existiert nur reine Präsenz durch Schulung des Geistes, bis er in die Kontemplation einsinkt, bei innerer Wachheit


Jede Aktivität zielt darauf ab, die Leere in uns zu füllen als Schattenleben. Da aber alles vergänglich ist, kann uns letztlich nichts zufriedenstellen. Nur die Leere oder die Stille kann uns in einen höheren Bewusstseinszustand bringen, der Wirklichkeit, dem reinen Gewahrsein und einer unkonditionierten Freude.


Die Wirklichkeit existiert nur jenseits aller Begrenzungen, ex gibt Wege zu ihr, um allen Herzen Genüge zu tun.

 
 
  • Fredi Steiner

Wir kennen das Licht nur als Lichtquelle, dass jedoch das Licht in feinstofflicher, unsichtbarer Form alles durchströmt und belebt, wussten schon die Mystiker. Heute ist das Wissen über Licht auch in der wissenschaftlichen Forschung angekommen.

Licht ist Energie, wir nehmen bewusst oder unbewusst stets Lebensenergie auf. Methoden zum Aktivieren der inneren Lichtenergie sind bewusstes Atmen und Hingabe zu innerer Stille.


Um das innere Licht zu finden, brauchen wir inneren Frieden und innere Harmonie. Täglich sind wir äusseren Reizen ausgesetzt, welche latent unseren Geist trüben was zu innerer Zerstreuung führt, dabei finden wir nie zu uns selber.


Das innere Licht erhellt unser eigenes Sein, die äussere Welt trennt uns vom inneren Licht und bürdet uns stets Phänomene auf, die wir zu verarbeiten oder zu verkraften haben.


Licht ist Leben.


Buddha: “Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden ohne dass ihr Licht schwächer wird, auch Freude oder Liebe nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.“


Lichtstrahlen sind Photonen, ein Photon hat keine Masse, jedoch Energie und einen Impuls.


So sitzen wir in der Stille, um uns dem inneren Licht näher zu bringen. Unser Leben wird dabei gefestigt, wir lernen ein neues Dasein kennen.

Mit der Übung und der Schulung des Geistes geht es um das richtige Meistern des Lebens..


Ein alter Zen-Meister sagte:

“Habt eine gute Übung,

alles ordnet sich, alles regelt sich“


Nur in der Stille können wir uns der tiefen Natur überlassen, lernen wir uns darauf zu vertrauen, sie trägt uns unbemerkt den ganzen Tag.


Es gibt unzählige Bücher, das wichtigste Buch ist in unserem Herzen.

 
 

©2022 ZEN Fredy Steiner

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