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Mit beständiger Praxis werden unsere eigenen, guten Anlagen gestärkt, dazu braucht es Überwindung, Geduld und Vertrauen. Wir müssen uns dazu erst überhaupt unseren eigenen Gedanken bewusst werden, was diese mit uns machen und eigene Übersicht darüber erhalten, so dass sich störende Keime verflüchtigen. Auch gute Ansätze können uns letztlich dabei nicht weiterhelfen, nur die Liebe und Güte regelt unsere guten inneren Einstellungen.

Mit der Übung der Demut und Hingabe lernen wir in Kontakt zu unserem inneren Wesen zu kommen in der Stille. Unser Ego, welches sich in Wechselwirkung auf Gegenständliches und Materielles bezieht, klärt sich stetig.


Demut und Liebe helfen uns letztlich, unser Leben bewusst und ausgeglichen zu bewältigen. Es hilft uns, das eigene Dasein geklärter und aus einer höheren Dimension wahrzunehmen, um entsprechend zu wirken.


Gedanken erscheinen und verschwinden autonom, sie scheinen uns konstant zu beschäftigen. Wer oder was sind wir bei Gedankenlücken? Verlieren wir dabei unsere Identität?


„Kein Gedanke kann ohne dich sein, aber du kannst ohne Gedanken sein.“

Was sind wir, wenn wir nicht denken? Vielleicht eben reinere und klarere Wesen.


Abschluss:

Wir müssen Vorurteile ablegen, um innerlich zu wachsen. Wir lassen die Gedanken kommen, aber machen aus ihnen kein ICH.

Wir bleiben dabei möglichst stets in Kontakt mit unserem inneren stillen Ort und Grund und finden steten Frieden und Ruhe in uns.

 
 
  • Fredi Steiner

Ramana Maharshi, Advaita-Vedanta: «Das Herz existiert aus sich selbst. Das Licht entsteht aus dem Herzen und steigt in den Geist im Hirn und nimmt durch Reflektion seine Welt wahr.»


Georges Lemaitre, 1894 – 1966 (Astrophysiker und Geistlicher, Priester)

«Jegliche Präexistenz des Universums hat metaphysischen Charakter. Die Frage, ob der Urknall wirklich Beginn oder eher Schöpfung ist, d. h. dass oder ob alles aus dem Nichts begann, eine philosophische Frage ist, die mit physikalischen oder astronomischen Überlegungen nicht beantwortet werden kann.»


Auch in der absoluten Stille, in der Kontemplation, versuchen wir mit einer nichtmateriellen Dimension in uns und der Welt in Kontakt zu kommen, die meisten Menschen haben Angst davor und meinen, die Kontrolle zu verlieren.


G.L. «Nur mit abstraktem Nicht-Denken können wir unser Dasein erweitern. Naturwissenschaftliche Erkenntnis machen die Vorsehung nicht obsolet, sie ist genauso verborgen wie ihre Urheberschaft.»


« Das allgegenwärtige Wirken ist im Wesentlichen verborgen, es sollte sich nie die Frage stellen, das höchste Wesen zu einer wissenschaftlichen Hypothese herabzusetzen.»


R.M.

«Der Geist ist nützlich, weil er das Licht reflektiert, man braucht ihn, um Objekte zu sehen. Wird er nach innen gerichtet, erstrahlt die Quelle des Lichts von selbst und der Geist wird blass und nutzlos, wie der Mond bei Tageslicht.»

Frei von Gedanken lernt der Geist seine eigene Quelle kennen, es ist nicht das Gleiche, wie wenn ein Subjekt ein Objekt wahrnimmt.


Abschluss:

Um das Herz zu sehen, genügt es, den Geist darauf zu richten – dann verliert sich der Geist und das Herz erstrahlt. Diese Wechselwirkung würde unser Leben und das Leben der Mitmenschen bereichern.

 
 
  • Fredi Steiner

Bei den Werken von K’halil Gibran (Liban/US amerik. Maler, Dichter und Philosoph) sind die Motive seines philosophischen Denkens und Schreibens das Leben, die Liebe und der Tod als das Wesentliche für uns Menschen.


K.G.: «Ist nicht der Becher, in dem ihr euren Wein füllt, derselbe, der in des Töpfers Ofen gebrannt wurde.»


Er schreibt: «Ist es vielleicht so, ohne Leid keine Freude, ohne Freude kein Leid. Einige sagen, Freude ist grösser als Leid, und andere meinen, nein das Leid ist grösser. Ich sage euch, beide sind nicht zu trennen.»


Wir schwanken zwischen Kummer und Freude wie die beiden Schalen einer Waage, nur der Kipp-Punkt in der Mitte, wo die beiden Seiten gleichmässig abgestützt werden, kennen wir in unserem weltlichen Dasein nicht ohne Hingabe und Übung.

Nur wenn wir unsere Gedanken ruhen lassen, ohne Impulse, befinden wir uns an dem Kipp-Punkt, in der Stille, im absoluten Moment, ausserhalb von


Freude und Leid, in der Wirklichkeit. Dieser Zugang kann nur jeder Mensch allein finden.

Dieses innere Gleichgewicht ist unser innerer Halt stützt uns in unserem unstabilen Leben.


K.G.:«Was ist schon Wissen in Worten anders als nur ein Schatten von wortlosem Wissen.»

Ein richtiges Wissen ist schon das, dass der Schmerz auch zum Leben gehört, wie die Freude und hilft dabei das wirkliche Leben zu verstehen.


Abschluss:

«Die Schönheit im Herzen eines Menschen ist erhabener als diejenige, die man im den Augen sehen kann.»

 
 

©2022 ZEN Fredy Steiner

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