top of page
  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 7. Jan. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Bei den Werken von K’halil Gibran (Liban/US amerik. Maler, Dichter und Philosoph) sind die Motive seines philosophischen Denkens und Schreibens das Leben, die Liebe und der Tod als das Wesentliche für uns Menschen.


K.G.: «Ist nicht der Becher, in dem ihr euren Wein füllt, derselbe, der in des Töpfers Ofen gebrannt wurde.»


Er schreibt: «Ist es vielleicht so, ohne Leid keine Freude, ohne Freude kein Leid. Einige sagen, Freude ist grösser als Leid, und andere meinen, nein das Leid ist grösser. Ich sage euch, beide sind nicht zu trennen.»


Wir schwanken zwischen Kummer und Freude wie die beiden Schalen einer Waage, nur der Kipp-Punkt in der Mitte, wo die beiden Seiten gleichmässig abgestützt werden, kennen wir in unserem weltlichen Dasein nicht ohne Hingabe und Übung.

Nur wenn wir unsere Gedanken ruhen lassen, ohne Impulse, befinden wir uns an dem Kipp-Punkt, in der Stille, im absoluten Moment, ausserhalb von


Freude und Leid, in der Wirklichkeit. Dieser Zugang kann nur jeder Mensch allein finden.

Dieses innere Gleichgewicht ist unser innerer Halt stützt uns in unserem unstabilen Leben.


K.G.:«Was ist schon Wissen in Worten anders als nur ein Schatten von wortlosem Wissen.»

Ein richtiges Wissen ist schon das, dass der Schmerz auch zum Leben gehört, wie die Freude und hilft dabei das wirkliche Leben zu verstehen.


Abschluss:

«Die Schönheit im Herzen eines Menschen ist erhabener als diejenige, die man im den Augen sehen kann.»

 
 
 

Kommentare


©2022 ZEN Fredy Steiner

bottom of page