- Fredi Steiner
Gedanken halten uns vielfach und unbemerkt im Griff, so sind wir ihnen meistens ausgeliefert. Auf unserem inneren Weg sind sie ein Hindernis. Im Alltag sind bewusste und gut gelenkte Gedanken nützlich für das eigene Leben und das Wesen der Welt.
Achtsame Gedanken können sogar als Grundvoraussetzung dienen, um unseren Weg nach innen zu entwickeln und uns darauf einzulassen, um die Welt zu durchdringen.
Als Unterstützung können wir ein Begleitwort wählen, um in einen geistlichen Vollzug eintreten zu können wie z. B. das Herzensgebet oder dem Wort “Erbarmen“. In der östlichen Tradition entspricht das einem Mantra als heilige Silbe, welche zu einem Klangkörper wird als spirituelle Kraft. Mantras oder ein Begleitwort sollen dabei helfen, den eigenen Geist zu fokussieren und um negative Gedankenmuster aufzulösen.
Mantras werden seit Jahrtausenden benutzt, um einen klaren und positiven Geisteszustand zu erlangen ohne trennende Gedanken, wie zum Beispiel in der christlichen Tradition das Herzensgebet.
Letztlich sollten wir durch die Hilfe einer Fokussierung auf ein Wort oder einer Silbe zu innerer Stille, Ruhe und Ausgeglichenheit kommen, um auf den Weg zu seinem eigenen letzten Geheimnis zu gelangen, jenseits von weltlichen Aktivitäten und unseren Gedanken.
Um Stress zu bewältigen, benötigen wir viel Energie, die dann fehlt, um sich zu regenerieren. Mit innerer Ruhe und Ausgeglichenheit können wir lernen, mit unzulänglichen Situationen im Leben umzugehen ohne Stress aufkommen zu lassen.
Der Schlüssel zur inneren Ruhe liegt in uns selbst, indem wir lernen, unsere Emotionen zu regeln, dazu müssen wir unser Körper und Geist in Einklang bringen und in den Alltag einbauen.
Abschluss:
Der Weise vermag es, durch seine Reinheit und Ruhe
alle Dinge der Welt ins Gleichmaß zu bringen.
Laotse, 6. Jh. v. Chr.