- Fredi Steiner

- 26. März 2021
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. März 2021
Unser Denken bringt uns im alltäglichen Leben zu weltlichen Erkenntnissen und drängt uns zu stetiger Aktivität, somit stets zu neuer Identifikation.
Das Denken brauchen wir, um unseren eigenen Alltag zu bewältigen, jedoch distanziert es uns dauernd zu Abwesenheit von einer höheren Dimension oder tieferen Einsicht in unserem Leben.
Mit dem reinen Dasein und der daraus entstehenden Liebe entsteht die Heilung der Seele weit intensiver als durch Gedanken, Vorstellungen und Betrachtungen. Im Einklang sein mit der göttlichen Natur erreichen wir mehr, als wenn wir unsere Sinne auf etwas Heiliges oder heilige Klänge richten. Ein Verbleib in der materiellen Welt hindert uns über unser weltliches Dasein zu gelangen.
Der geistliche Weg befreit uns aus zwischenmenschlichen und materiellen Verstrickungen und übersteigt die eigenen Begierden durch Liebe und Güte und wir erhalten dafür innere Stabilität. Durch unlautere Gedanken hingegen geraten das Herz und der Wille in Abhängigkeit, wir werden über die eigenen unkontrollierten Sinne fehlgeleitet.
Daher ist es wichtig, zu lernen, die Gedanken und Gefühle bewusst zu schauen, was sie sind und wie sie wirken. Diese zu erkennen stärkt uns im Leben. Normalerweise wähnen wir uns selbst in und mit den Gedanken, in der "Wolke des Nichtwissens" lernen wir über die Gedanken hinauszusteigen und nicht unbewusst von ihnen lenken zu lassen.
Dafür richten wir uns in der Übung nach innen und lernen den Moment wahrzunehmen. Mit beständiger Praxis werden unsere inneren Anlagen gestärkt, dazu ist Geduld und Vertrauen ins Ungewisse hilfreich.
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