- Fredi Steiner

- 1. Nov. 2020
- 1 Min. Lesezeit
Zen 22.10.20.
Sternenstaub wurde zum Lebensspender auf der Erde. Wir Menschen agieren bewusst und nicht wahllos.
Wie wurde aus bedeutungslosem Staub ein menschlicher Körper mit sinnreichem Leben. Gemäss Freeman Dyson (Physiker und Mathematiker, 1923-2020) ist es der Geist. Wenn der Geist Verknüpfungen herstellt, gibt es im Universum kein Sinn einer Aufteilung in Zufälliges und Nichtzufälliges, Geist bestimmt unser Leben und somit die Wirklichkeit. Geist füllt alle Räume aus.
1930 trafen sich Einstein und der bekannte indische Dichter und Philosoph Rabindarnath Tagore. Es ging um ein Gespräch über die Eigenschaft der Wirklichkeit. Während die Naturwissenschaft die spirituelle Weltsicht immer mehr infrage stellte, entstand bei Tagore immer mehr die Gewissheit, dass beim ihm eine aussergewöhnliche und authentische Beziehung zu einer höheren Welt oder Geist bestand.
Einstein fragte Tagore: „Glauben sie, dass das Göttliche von der Welt getrennt ist?“
Tagore: „Nein, die unendliche Persönlichkeit eines Menschen umfasst das Universum. Es gibt nichts, was nicht von Menschen aufgenommen werden kann – die Wahrheit des Universums ist die Wahrheit des Menschen.“
Lassen wir uns ein in die Wolke des Nichtwissens, wo sich Geist und Person treffen indem wir lernen loszulassen.
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