- Fredi Steiner

- 10. März
- 2 Min. Lesezeit
Wohl schon seit dem Urknall vor etwa 13,8 Mia Jahren herrschte das Yin-Yang Prinzip oder das Prinzip der Gegenseitigkeit als ein Zustand des Gleichgewichtes. Auch schon dort entstand das Universum aufgrund eines Ungleichgewichts durch eine Quantenfluktuation.
Wir sind im Universum und das Universum ist in uns.
Wir sind mit dem Göttlichen verbunden und das Göttliche ist in uns.
Es gibt stets zwei Seiten im Leben und auch in uns als Gegenpole, die sich gegenseitig stützen durch das sympathische und parasympathische Nervensystem.
Der Yin-Bereich bedeutet passives Empfangen und innere Ruhe. Der Yang-Bereich steht für Helligkeit, Wärme und Aktivität.
Ying ist die Verbindung mit der inneren Kraft, der Regeneration und dem Zugang zu unserem inneren Bereich, Yang ist nach aussen gerichtet. Beide Kräfte in uns dienen in unserem Leben als Ausgleich.
Unser Leben besteht aus Spannungsfeldern, vor allem durch fremde und äusserliche Reize, welche durch unsere Sinne entstehen und entsprechende Wirkung zeigen.
In unserem täglichen Leben mit Herausforderungen und Ansprüchen existiert fast nur der Yang-Zustand, unbewusst leben so die meisten Menschen in einem unharmonischen Zustand, der das mentale und körperliche Befinden strapaziert.
Unser Leben ist wie ein Film, wo sich alles darin abspielt, aber wir sind uns nicht bewusst, dass es für einen Film eine Leinwand braucht, die stets stabil und ruhig als Untergrund im Hintergrund besteht.
Unser Dasein manifestiert sich mit der Wechselwirkung beider Pole, unbewusst oder durch Prägung bleiben wir im Yang-Pol auf der unruhigen, aktiven und unsicheren Seite.
Mit der Meditation haben wir die Möglichkeit, uns nach innen zu wenden, zur ruhigeren und besonnenen Seite, um unser Leben ausgeglichen zu führen, um mehr Zufriedenheit und Liebe zu sich und den Mitmenschen zu erfahren. Wir erhalten eine tiefere Einsicht in unser Dasein.
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