- Fredi Steiner

- 3. Dez. 2021
- 1 Min. Lesezeit
Jeder Mensch führt sein Leben gemäss seiner Prägung und den angeborenen Neigungen und lebt in seiner eigenen geformten Welt. Um unsere Lebenshaltung aus mystischer Sicht zu erweitern, muss in einer ersten Stufe ein moralisches, redliches Leben geführt werden, mit Demut und Liebe.
Um sich selbst oder etwas Höherem näher zu kommen, praktizieren wir Meditation oder können uns in der Stille der Natur aufhalten
Um sich im mystischen Weg zu steigern sind z.B. Klosteraufenthalte oder tägliche Meditationseinheiten hilfreich.
So gibt es noch weitere Stufen, am Ende des spirituellen Weges bleibt .... Nichts oder reine Liebe, Einheit mit dem Göttlichen als höchste und vollkommene Stufe.
Wenn wir den Zugang zu uns selbst finden, erleben wir auch einen erweiterten Zugang zu dem Mitmenschen und zur Welt.
Vieles klärt sich dabei leichter, als wenn wir durch unsere behafteten Vorstellungen und Gedanken gehindert werden und uns in der Vielheit verlieren.
Unser innerstes Herz und Licht weisen uns einen klaren Weg auf, wir finden dabei innere Ruhe und Gelassenheit.
Viele Situationen in unserem Leben können wir nicht auswählen, wir können aber mit innerer Stabilität lernen, wie wir mit allen Situationen umgehen können und finden dabei zu mehr Ruhe, Offenheit und Klarheit.
Im Buddhismus lernt man, dass alles resp. die Vielheit unbeständig und im Wandel ist, aber nur das Nichts oder eben das Über-Alles, welches im Grund oder im Göttlichen resp. Unerschaffenen ist, haben Bestand und können uns stabilen, inneren Halt geben. Leider wenden sich viele Menschen nur an das Unbeständige und suchen dort Halt, wo es ihn nicht gibt.
Wo stehe ich auf dieser Welt?
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