- Fredi Steiner

- 21. Mai 2021
- 2 Min. Lesezeit
Das grösste Hindernis für ein klares Bewusstsein ist der Denkende Mensch selbst, als unabhängiges Wesen, welches durch Täuschung und Illusion nicht in der Lage ist zu erkennen, was der wirkliche Daseinszustand bedeutet.
Das Denken als Werkzeug ist für uns selbst die Quelle für die alltäglichen Probleme.
Es geht um ein Innehalten ohne Mass und Richtung, ohne System, um frei zu sein mit sich und der Welt. Worte, Gedanken und Begriffe sind nur Symbole, aber kein Symbol kann die Wirklichkeit erkennen.
Es geht darum, zur Stille in unserem Geist zu gelangen als eine Funktion einer höheren Intelligenz, Einsicht ist kein Produkt des Denkens.
Gemäss Krishnamurti ist das Denken fragmentarisch. Unser Denken hat das Ich erschaffen, welches wiederum Teil des Denkens ist. In der Informatik heisst es dann, kann Zirkelbezüge nicht lösen.
Wirkliche Wahrnehmung kann nur dort existieren, wo es kein "Ich" gibt. Wenn das Gefühl einer Einzelidentität ausgeräumt ist, existiert der eigene Geist nicht länger in der gewohnten Form und tritt in Kontakt mit einer anderen Geistform, die nicht nur die gesamte Natur, sondern das ganze Universum umfasst, als Teil einer höheren Intelligenz.
Die reine Energie liegt in der Leere, wie vor dem Urknall, was liegt hinter dieser Leere, ist es reine Stille oder ist die Stille Teil der Leere als der Grund, als Anfang und Ende und zugleich ohne Ursache.
Denken ist Zeit, somit ist "Ich" Zeit, nur wenn dieser Eindruck endet, gibt es totale Einsicht, also jenseits von Raum und Zeit.
Für die meisten Menschen ist ein Zustand der Leere oder des Nichts beängstigend, das Universum und die kosmische Ordnung sind in einem meditativen Zustand eingebettet, letztlich müssen wir aber mit beiden Welten, der Welt der Vielheit und der Welt der Einheit umgehen können, es liegt an jedem Menschen selbst.
Aussage eines Quantenphysikers:
"Quantenverständnis geht über unser Vorstellungsvermögen, Spekulation darüber führt in Bereiche der Philosophie, Religion und Spiritualität."
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