- Fredi Steiner

- 1. Nov. 2020
- 1 Min. Lesezeit
Meditation 17.9. 2020.
Wer wertet stetig? Es ist unser Ego. Aber wenn wir das Ego suchen finden wir es nicht in uns und merken letztlich, dass kein greifbares Ego wirklich existiert. Das Ego ist ein flüchtiges Phänomen.
In jedem Mensch ist das absolute Selbst solid und zeitlos verankert als unser stabiler Grund. Sobald jedoch ein Objekt oder Subjekt mit unseren Sinnen erfasst wird, verlassen wir unsere innere Stabilität, unser Ego treibt uns davon weg. Das ist Ajñãna oder unser Nichterkenntnis, wir müssen zuerst einmal lernen, unser Ego und unser Wesen überhaupt richtig wahrzunehmen und damit achtsam umzugehen. Wir können lernen, mit unseren Neigungen und Begierden umzugehen und unserem inneren Herz und der Liebe näher zu kommen und somit mit unserer eigenen inneren Quelle in Kontakt zu kommen.
Der stetige Identifizierungsvorgang erzeugt latent neue Phänomene und verzerrt unser wirkliches Dasein, unser Ego erzeugt damit immer neuen Stress. Durch Klärung und Loslassen kann die Identifizierung in klare Bahnen gesetzt werden oder abgebaut werden (Dehatma-Buddhi).
Das reine Ich besteht jeweils schon unbemerkt zwischen Lücken unseren Gedankenimpulsen und Bewusstheitszuständen, ohne dass wir das feststellen.
Lassen wir den Atem tief und ruhig fliessen und richten uns nach innen, finden wir zu einer tiefen Natur und Ordnung.
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