- Fredi Steiner

- 11. Feb. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Ulrich Warnke, “Quanten Philosophie und Interwelt“
Unidozent, er betrieb unter anderem Forschung zu Quantenphilosophie und Bionik.
Das Standardwissen der Wissenschaft erfasst bloss vier Prozent der energetischen Prozesse, die unser Leben ausmachen.
Ist Glaube nur eine Aktivität bestimmter Hirnareale? Bedeutet Liebe nichts weiter als ein hirnchemisches Feuerwerk, das uns Illusionen vorgaukelt?
Oder sind wir als denkende und fühlende Wesen nicht weit mehr als das Produkt biologischer Vorgänge?
Spiritualität ist die Fähigkeit, das volle Potenzial von Geist und Seele zu nutzen und eine Verbindung zum Transzendenten aufzubauen. Dabei bilden wir eine höhere Form von Wissen und erhalten Zugang zu Informationen jenseits von wissenschaftlichen Umständen. Jeder Mensch hat die Anlagen dazu, wenn man sie nicht verkümmern lässt.
Wenn wir uns mit einer höheren Dimension auseinandersetzten, sehen wir hinter die Kulissen des weltlichen Daseins, wir hinterfragen und erforschen, was uns umgibt und merken, welch schöpferisches Potential wir in uns tragen würden.
Mit gelebter Spiritualität gelangen wir in den Einklang mit dem schöpferischen Universalgesetz, aus dem sich alles entfaltet. Wir selbst können darüber bestimmen, ob unser Leben zufrieden verläuft, ob wir Liebe finden oder in emotionaler Isolation bleiben.
Wir sollten in unserem Leben nicht nur dort stehen bleiben, was die allgemeine Menschheit weiss. Wir sollten weitergehen und lernen zu schauen und wahrnehmen was sich dahinter verbirgt als eine Art Interwelt, als Terra incognita.
Plötzlich begreifen wir allmählich, dass es Bereiche in unserem eigenen Leben und Dasein gibt, dessen Wirklichkeit wir neu erkennen und entsprechend wirken können.
“Um sein Nichtwissen wissen ist das Höchste. Um sein Wissen nicht wissen, ist krankhaft.“
Laotse (3. od. 4. Jh.v.Chr.), historisch nicht faßbarer chin. Philosoph
Abschluss:
Werner Heisenberg:
“Der erste Drunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber am Grunde des Bechers wartet Gott.“
Auf dem tiefen Grund gibt es nichts mehr zu messen oder Versuche zu machen, er entschwindet den weltlichen Möglichkeiten.
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