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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 23. Juni 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Dionysius Areopagita versuchte eine mystische Philosophie in den christlichen Glauben zu integrieren durch die Via Negativa als wirksamerer Weg als der affirmative Weg. Dieser mystische Kontemplationsweg wird auch von Meister Eckhard und Nikolaus von Kues verwendet.

Die Gottessuche geht dabei über jedes Konzept hinaus (gem. Dogen: Körper und Geist fallen lassen), die Vereinigung mit Gott, dem Göttlichen oder einer höchsten Natur geschieht ohne Namen, Definitionen, Begriffe oder Äusserungen.


Es ist kein Objekt des Wissens (darum Unwissenheit), es steht über dem Wissen. Der Suchende muss im christlichen Kontext dem Weg der Via Negativa folgen, um sich mit der ultimativen Realität zu verbinden, was über die Überwindung der menschlichen Neigungen und Begehren machbar bleibt.


Zitat: “Die erste Ursache von Allem ist weder Sein noch Leben. Denn Sie ist es ja gewesen, die Sein und Leben erst erschaffen hat. Die erste Ursache ist auch nicht Begriff oder Vernunft, denn sie ist es gewesen, die Begriffe oder Vernunft erschaffen hat.

Die erste Ursache ist auch nicht an einem bestimmten Ort zu finden, weder an einem Ort im Raum noch an einem Ort im Denken.“


Das Göttliche kann man in der Stille des Unwissens erkennen, es bedeutet dabei, seinen Geist einer höheren Natur zu überlassen.


Es ist fast wie ein Vergleich mit der Dunklen Materie, welche das ganze Universum durchdringt. Niemand weiss, woraus diese Materie besteht, welche kein Licht ausstrahlt und auch nicht absorbiert. Trotzdem wirkt diese Dunkle Materie über ihre Schwerkraft in einer Wechselwirkung.


Unerreichbares Erreichen geht über unser alltägliches Menschsein hinaus.


Im Hinduismus bedeutet Brahman zu kennen, zu wissen was jenseits des Wissens ist.


In der buddhistischen Lehre geht das Nirvana über die gewöhnliche, menschliche Existenz hinaus.


Indem wir fähig werden, uns in den absolut reinen Moment einzulassen, kommen wir dem Unbekannten schon näher.

 
 
 

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©2022 ZEN Fredy Steiner

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