- Fredi Steiner

- 25. Nov. 2022
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Nach einer arabischen Fabel existierte eine kleine Maus, die auch Angst vor Katzen hatte. Ein Zauberer hatte Mitleid und verwandelte sie in eine Katze. Diese hatte andere Feinde wie der Hund, so verwandelte er sie in einen Hund. Auch der Hund fühlte sich bedroht in der Wildnis vor wilden Tieren wie Tiger. Daher verwandelte der Zauberer den Hund in einen Tiger. Der wiederum ängstigte sich vor dem Jäger. Letztlich gab der Zauberer auf und verwandelte den Tiger wieder in die Maus zurück und sagte: “Nichts, was ich tue kann dir helfen, weil das innere Herz das gleiche bleibt.“
In jeder Lebenslage existieren Unzulänglichkeiten jeglicher Art. Durch entsprechende Mittel können wir uns äusserlich ändern, aber unser inneres Herz bleibt dabei zurück.
Unser spirituelles Herz oder das Selbst gilt als Kern- oder Ursprungsgeist, als tiefer Ursprung unseres Seins. Mit intensiver Übung nähern wir uns diesem Licht um Frieden und Erneuerung zu erlangen. Es ist die Verbindung mit der tiefen Natur und einem unendlichen Energiefeld.
Wenn wir fähig werden, mit unserem Herzen in Einklang zu gelangen, entschwinden schlechte, mentale Zustände.
Wir müssen lernen auf die Gefühle unseres inneren Herzens zu hören.
Wir lernen dabei, mit unseren äusseren Neigungen, Trieben und Begierden umzugehen und lernen mit Schwierigkeiten umzugehen durch ein unerschütterliches Vertrauen auf unser Herz.
Unser Verstand und unsere Gefühle werden enthärtet, unser Dasein verspürt eine grosse Zufriedenheit und Ausgeglichenheit sowie Frieden mit sich selbst, es entsteht tiefe Einsicht und Einheit.
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