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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 11. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Um unser weltliches Leben zu vervollständigen mit mehr Selbstwert, Resilienz und Sinnhaftigkeit, haben wir die Möglichkeit, nebst einer latenten Aussenorientierung uns mit nach innen gerichteter Sicht zu entwickeln und aufzubauen, es ist nie zu spät.

 

Wir finden dabei zu unserer eigenen, innerer Natur, zu eigener tiefen Verbundenheit und einem Urvertrauen. Wir erfahren dabei ein erfüllteres, friedfertigeres und ruhigeres Leben. Schon kleine Ereignisse und Umstände erhalten durch gelernte Achtsamkeit und Wahrnehmung mehr Bedeutung. Wir können so besser mit Krisen, Bedrohungen und Unsicherheiten umgehen. Wir erfahren dabei einen inneren glücklicheren Zustand der uns Stabilität gibt für alle Lebenssituationen, wir erleben eine neue Erfahrung mit einem stilleren, stabileren und authentischeren Leben.

 

Die Neurowissenschaft kann heute nachweisen, dass Spiritualität in unserem Nervensystem verankert ist. Sind unsere Gehirnabläufe in einem festen, äusserlichen Umfeld festgefahren, funktionieren wir nur noch auf Zustände ohne innere und tiefere Resonanz? Unser Hirn ist aufgrund der Neuroplastizität aber anpassungsfähig, auch durch Meditation und der Erfahrung der Stille.

 

Stille gibt unserem Gehirn Gelegenheit, sich neu zu ordnen, was auch zu Demut, Dankbarkeit, Mitgefühl und Verbundenheit führt. Es entsteht eine positive Beeinflussung mit dem Umgang von Emotionen und der Selbstwahrnehmung. Meditation führt zu höherer Resonanz im Gehirn. Unser limbisches System wird aktiver.

 

Es geht nicht darum, sich vom normalen, weltlichen Leben abzuwenden, sonst müsste man als Einsiedler in einer Höhle oder auf einem hohen, abgelegenen Berg in einer Hütte abgeschottet leben.

 

Ist auch nicht so lustig, darum sitzen wir lieber hier und üben für uns und die Mitwelt.

 
 
 

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