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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 2. Sept. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Zen ist eine Schule und eine Übung ausserhalb der Schriften. Wahre Einsichten können nie schriftlich wiedergegeben werden, sie können nur im Innersten jedes einzelnen Menschen erfahren werden. Dabei gelangt man in eine tiefe, innere Natur, welche im ganzen Kosmos anwesend ist. Dabei verblasst die Bedeutung von Lehre und Ritual als zweckmässiges Mittel.


Jeder Mensch kann diese Natur nur bei sich selbst finden im stillen Sitzen.


Wir erfahren dabei einen Raum als Beobachter. Wir befinden uns stetig in einem Raum, welcher alles verbindet. Diese Erscheinung, dieses Worin ist unabweisbar und allen Menschen und Dingen gemeinsam.

In diesem Worin sind alle Dinge und Lebewesen verschränkt und wechselseitig abhängig

(pratityasamutpada). Wir lernen eine neue Sicht der Substanz aller Phänomene.


Im “Dhammacakkappavattana“ Sutra als erste Lehrrede des Buddha, geht es darum, wie man die wahre Natur des Seins mit der eigenen Weisheit erfassen kann, jenseits des physischen Auges oder den anderen Sinnesorganen.

 
 
 

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©2022 ZEN Fredy Steiner

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