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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 1. Nov. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Meditation 15.10.20.


„Das Kind, dem man ein fürstliches Kleid anzog und das Juwelen um seinen Nacken trägt, verliert alle Freude an seinem Spiel, behindert vom Kleid bei jedem Schritt.

Aus Furcht es könnte zerreißen, vom Staube befleckt sein, hält es sich fern von der Welt und fürchtet sich beinahe, sich zu regen.“

Je individueller man sich verhält, je einsamer wird man, je mehr distanziert man sich von der Welt. Diese Individualität beginnt schon bei den Gedanken, die uns so stets in Abwesenheit von uns selber bringen. Schon bei den Gedanken entstehen durch unser Ego Zweifel und Verletzlichkeit im Geist, wenn das Resultat nicht den Vorstellungen entspricht.

Mit der Seins-Erfahrung finden wir zu uns selber und erleben eine Erfahrung des Seins, in der die Empfindung der Individualität verschwindet. Wir erleben ein Gewahrsein und eine Klarheit im Moment, die uns innerlich frei und stärker macht.

Wir erleben durch Ueben ein anstrengungsloses Sein – eben zu sein, was man bereits in eigenem Grunde schon ist, entbehrt jeder Anstrengung.

Das Selbst wird nicht gefunden, indem wir etwas tun, sondern dass wir sind.

 
 
 

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