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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 28. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Laotse (chin. Philosoph, ca. 6. Jh. vor Chr.):

«Die Belehrung ohne Worte, den Wert des nicht Handelns, erreichen nur wenige auf Erden.»

 

Wir sind in unserem Leben fast dauernd durchgetaktet, physisch wie psychisch. Wir erfahren fast keine Räume mehr, wo wir uns wieder zu uns selbst lassen können und uns mental erholen.

 

Im Taoismus (chin. Philosophie, 1. Jh. n. Chr.)  bedeutet WU WEI Handeln durch Nicht-Handeln.

Es bedeutet, im Einklang mit der natürlichen Ordnung der Dinge leben, das Vertrauen in den natürlichen Fluss der Dinge finden durch eine tiefe Form von Akzeptanz und Selbstwirksamkeit.

Der Moment oder das Jetzt erfahren kann man nicht machen oder tun, indem wir die reine Natur wirken und fliessen lassen, erleben wir die Unmittelbarkeit und die Realität.

 

Wir erleben Zeiten starker Einflüsse und Veränderungen, was zu Verunsicherung führt. Eben durch

Nicht-Tun erschaffen wir Zeit, um uns innerlich von diesen Abhängigkeiten zu befreien, um zu innerer Ruhe, Klarheit und Weitsicht zu finden und um wieder in ein Gleichgewicht zu gelangen.

 

Wenn wir das konventionelle Ich, die durch Denk- und Verhaltensmuster gebildete Person zurücklassen können, finden wir zu innerer Freiheit und Spontanität.

Es entsteht ein Handeln aus innerer Stille, wo Aktionismus hinderlich wirkt. Für unseren getriebenen Geist ist dieses Nicht-Tun schwer zugänglich, Meditation hilft uns dabei.

 

Der hingebungsvolle Akt, die Gegenwart zu akzeptieren und völlig im Augenblick zu leben ermöglicht uns, neue und heilsame Einsichten zu erhalten. Mit Achtsamkeit, Gelassenheit und intuitiver Weisheit gelangen wir zu hoher Verbundenheit mit uns selbst und dem grossen Ganzen.

 
 
 

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©2022 ZEN Fredy Steiner

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