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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 1. Nov. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Meditation 27.8.2020.


Metta (pali mettã) sind von Buddha gelehrte Meditationsobjekte für Freundlichkeit, Güte, aktives Interesse an Anderen, sowie Liebe, Sympathie oder eben liebende Güte. Es geht darum, diese Haltung der liebenden Güte auf alle fühlenden Wesen auszuweiten.

In unserem Beurteilungsmodus entsteht üblich Zuneigung und Ablehnung. Neigung generell verzerrt die reine Wahrnehmung. Metta ist die Basis eines befreiten Geistes, ohne Vereinnahmung von Beurteilungen und Konzepten: "Ich liebe dich, so wie du bist."

Bedingte Liebe kann kein nachhaltiges Wohlergehen gewähren. Metta mit reinem Geist ist nicht verletzend und ist daher wahre Hilfe für sich und andere. Wut, Aggression schaffen Gräben, Metta hilft, diese zuzuschütten. Das Gute in unserem innersten Herz kann im Gegenüber Resonanz erschaffen.

Durch befreites, achtsames Ausatmen wird das Metta-Feld immer weiter und grösser, wir nehmen so alles im Feld der liebenden Güte auf.

Dieses erschaffene Feld der Liebe und Güte kann auf uns selber und Hilfe suchende Wesen ausgeweitet werden, bis ins Universum.

Wir kehren so auch wieder zu uns selbst zurück als Zentrum dieses Feldes und schenken uns selbst ganz ausdrücklich eigene Liebe bis ins eigene Herz.

Gemäss Max-Plank-Institut kann durch die Plastizität unseres Hirns durch mentales Training mit Achtsamkeit ein Verhalten positiver Veränderungen erlangt werden während der Metta-Meditation. Hindernisse sind Abneigung, Zweifel, Trägheit. Zwang blockiert positive Gefühle, alles ist letztlich nur wie es ist.

Lernen wir loszulassen.

 
 
 

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