- Fredi Steiner

- 19. Feb. 2021
- 1 Min. Lesezeit
Innerer Frieden vollzieht sich mit der Übung in der Stille ohne eigene Anstrengung, sondern nur durch reines Dasein und dabei legen wir alle aufkommenden Gedankenimpulse liebevoll weg. Der reine Moment in unserem Dasein entspricht dem wirklichen, direkten Leben, sogar Lücken zwischen Wörtern und Sätze, die bei uns stets unbeachtet bleiben widerspiegeln die unbemerkte Göttlichkeit in unseren Bewusstseinszuständen. Auch mit dem bewussten Erfassen dieser stillen Lücken finden wir zu unserem Urzustand und erlangen Verbundenheit, daher sind stille Momente wichtig.
Als vernunftbegabte Wesen besitzen wir zwei grundlegende Kräfte: die Kraft der Erkenntnis und die Kraft der höchsten Liebe (Agape oder spirituelle Liebe). Durch die Kraft der Erkenntnis ist das Höchste unantastbar, durch die Kraft der Liebe wird es ganz fassbar. Diese höchste Form der Liebe vereint uns stetig und gibt uns Stabilität für jeden Alltag.
Im unerlösten Zustand werden wir stets zurückgebunden in die oberflächliche Welt der Gedanken, Neigungen und Illusionen. Unser unablässiges Alltagsdenken hilft uns zu überleben aber hat die Tendenz, zu spalten und zu trennen aufgrund unseres Egos und verhindert innerliches Wachstum.
Ego und Anstrengung führt uns nicht weiter, um dem eigenen inneren Wesen auf die Spur zu kommen. In der reinen Stille ergründen wir etwas, das mit unserem geistigen Auge nicht erfasst werden kann.
So richten wir uns nach innen und lassen eine andere Dimension wirken.
Kommentare