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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 2. Sept. 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Wir befinden uns häufig und unbewusst in Zwangssituatio-nen physisch oder gedanklich, in der Meinung ja keine Aktivitäten irgendwelcher Art oder Beschäftigungen im Internet zu verpassen, mit der Angst das Leben läuft an uns vorbei. Der Ausdruck «FOMO» (Fear of missing out) gilt heute als Social-Media-Krankheit.

Es geht darum, mit der Übung im Sitzen den tieferen Sinn in unserm Leben zu finden. Nicht der Mensch ist es der die Frage nach dem tieferen Sinn des Lebens stellt, es ist ja so, dass der Mensch selber der Befragte ist, aber wer fragt dann. Indem wir uns von unserem Individuum distanzieren durch die Übung des Loslassens finden wir den Weg dazu.

Wir können sehr wohl unbehaftet sein, eben nur dort, wo wir nicht getrieben werden durch Äusserlichkeiten. Eigentliches Menschsein fängt überhaupt erst dort an, wo kein Getrieben Sein vorherrscht.

In den indischen Veden heisst es:

«Das, was sieht, kann nicht gesehen werden; das was hört, kann nicht gehört werden; und das, was denkt kann nicht gedacht werden.»


Im Thomas Evangelium soll der Mensch sich selbst ergründen und erkennen lernen, wer er ist, Äusserlichkeiten können dabei nicht helfen. Wer sich nicht erkennt, hat gar nichts erkannt. Wer aber sich selbst erkannt hat, hat aber auch schon Erkenntnis über die Tiefe des Alls erlangt.»


Nur die Kenntnis des Moments gibt uns die Möglichkeit, sich selbst zu kennen.

Gemäss Thomas Evangelium erklärt Jesus: «Selig ist, wer war, bevor er wurde.»

 
 
 

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