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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 1. Nov. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Meditation 13.8.2020.


In einer inneren, harmonischen Welt, einer nondualen Einheit manifestiert sich alles in einer Vollkommenheit. Alles Positive und Negative fliesst in einem Gesamtbild zusammen, so wie es ist für Schauende. Alle Faktoren, ob gut oder schlecht, bilden letztlich dieses Gesamtbild, jeden Moment neu. Wollten wir die schlechten Teile herausnehmen ergibt sich ein Flickwerk. So sollte unser gegenwärtiges Bewusstsein sein, das nichts ausschliesst und mit allem vereinigt ist.

Sollten wir uns trotzdem von etwas Unbehaglichen abwenden, beginnt ein keiner Schritt in die Unvollkommenheit eines Gesamtbildes. Wir schrumpfen dabei auf ein endliches, begrenztes, kleines ich, dem so alle unsere Leiden entspringen.

Wir sollten besser in einem unvoreingenommenen Status bleiben, ohne innere Spannungen oder sogar Fluchtmechanismen. Durch Unterscheiden von angenehmen und nichtgenehmen Umständen zerschellt stets die stabile Ganzheit in Einzelscherben.

Freiheit im Vedanta heisst frei werden von Gegensätzen. Im Christentum spricht man von "coincidentia oppositorum" oder Zusammenfall der Gegensätze. Bleiben wir stets auf dem Weg auch nach innen!

 
 
 

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