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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 29. Okt. 2021
  • 1 Min. Lesezeit

«Je stärker wir uns auf Vergangenheit und Zukunft konzentrieren, umso mehr entgeht uns das Jetzt – das Kostbarste, was es gibt»


Normalerweise existiert unser Individuum durch unser Bewusstsein in einer Art phänomenalen Räumen von Erlebnissen der Vergangenheit und Vorstellungen der Zukunft, welche nur verzerrt durch unsere tendenziellen Neigungen wahrgenommen werden können. Man bringt sich wohl auch so durchs Leben.


Fast alle Menschen kennen den gegenwärtigen Augenblick nie und verpassen die aktuelle Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit kann nicht im Bewusstsein aufgenommen und gespeichert werden, dort existieren nur Gedanken über Vergangenheit oder Zukunft, obwohl gerade diese Unmittelbarkeit uns tragen und stützen kann.


Nur im jeweiligen Jetzt findet das reale Leben statt, hier handeln und wirken wir wirklich. Für unser spirituelles Leben ist dieser heilige Moment das Tor zu unserem inneren Sein und Selbst. Dort ist unser Zugang zu einer höheren Lebensstufe. Dieses Jetzt entzieht uns der Zeit, wo es weder Leiden noch Sorgen gibt.


In diesem Jetzt übersteigen wir unsere eingeschränkte Identität und gelangen in ein grosses Ganzes, wir lösen uns aus dem Gefängnis von Zeit und Zwang. Der Moment öffnet unseren eigenen inneren Raum, er ist nicht materiell und ist unbegrenzt. Der Moment bildet die Schnittstelle mit uns und dem Absoluten.


In der Relativitätstheorie sind Vergangenheit und Zukunft Räume von Ereignissen, die zeitig stets von der Gleichzeitigkeit entfernt sind.


Lassen wir uns in die Übung ein und wenden uns für eine kurze Zeit nach innen und lassen die Zeit aussen.


Wirkliche Liebe kann nur im Moment gelebt werden.

 
 
 

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©2022 ZEN Fredy Steiner

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