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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 20. Dez. 2020
  • 2 Min. Lesezeit

David Bohm (Quantenphysiker und Philosoph 1917 – 1992, arbeitete mit Martin Buber zusammen und Bewunderer von Krishnamurti.


Ergänzung mit eigenen Eingaben


Die Menschen nehmen die Welt nur facettenhaft wahr, nach aussen gerichtet. Damit wird das Wesen der Wirklichkeit im Allgemeinen und des Bewusstseins als Ganzheitlichkeit nie wahrgenommen. Ein endloser Entfaltungsprozess manifestiert sich als Mysterium. Denkabläufe können nur statisch und in Fragmenten erfolgen, welche nie die Welt spiegeln. Mit der direkten Erfahrung erlebt man ein ungeteiltes Fliessen.

Denken hindert uns, die Wirklichkeit zu erfassen, da sich das Denken selbst in einem latenten, flüchtigen Bewegungsprozess befindet. Denken bezieht sich nur auf die äussere Welt als kleiner Teil einer Ganzheitlichkeit. Damit erfassen wir nur vereinfachte Momente der Realität. Das Denken fördert das Ego, sich ein Moment vom Denken (Ego) zu lösen kann Ängste auslösen, Existenzverlust kann entstehen da unser vermeintlicher Halt nur in äusserlichen, vergänglichen Dingen existiert.

Wie können wir die fliessende Wirklichkeit des eigenen Daseins als Gesamtheit erfassen? Indem wir uns oder unser Ego übersteigen und die Welt nicht getrennt und in Einzelteile zerstückelt betrachten können. Wenn das eigene, phänomenale Ego aufgegeben wird, brauchen wir es nicht mehr zu verteidigen. Um unser Wesen darauf einzustellen braucht es Übung durch Meditation und Kontemplation. Den eigenen Geist ruhig zu stellen und so in Harmonie zu leben mit sich und der kosmischen Ordnung ist eine schwierige Aufgabe, die eine grosse Überwindungskraft verlangt. Unser innerster Teil kommt in Einklang mit einer höheren Ordnung, die stets präsent aber im normalen Leben unerreichbar ist. Wir erfahren dabei unser Leben in einer intensiveren Tiefe und grosser Verbundenheit als Einheit. In der Stille lernen wir die äussere und innere Welt zu verbinden mit Unterstützung von reiner Liebe. Das Leben wird so betonter, klarer und geregelter. Unser eigener, innerer Halt entsteht.

 
 
 

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