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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 3. Dez. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Um im Leben weiterzukommen für Erfolg, Ruhm oder materielle Güter unternehmen wir entsprechende Anstrengungen. Alles fluktuiert und vibriert, so kommen wir nie mit unserer inneren Ruhe und unserem inneren standhaften, wirklichen Wesen in Kontakt und bleiben auf der oberflächlichen Welt ohne eigenen Grund.


Um uns nach innen zu richten braucht es keine Anstrengungen, was vielleicht für uns die grösste Anstrengung ist. Es gibt nichts zu bitten oder zu streben, keine weltlichen Anstrengungen führen uns auf dem inneren Weg weiter.

Um innerlich zu wachsen, richten wir uns nur auf das Sein aus. Wir überlassen uns einer höheren vertrauten Natur, welche in uns im Nicht-Handeln, im Taoismus heisst das «Wu Wei» als im Einklang mit der Natur gerichtetes Handeln und wir lassen uns dabei in ein Wirken eines höheren Prinzips ein.

Es ist ein Zustand der inneren Stille, der zur richtigen Zeit die richtige Handlung ohne Anstrengung des eigenen Willens repräsentiert und so unsere Handlungen im Einklang erfolgen lassen.


Indem wir uns in eine Dunkelheit einer Wolke einlassen, und uns zum eigenen tiefsten Grund, resp. dem höchsten Sein aufmachen, erfahren wir die eigene Präsenz ganz unerwartet.

Dieses tiefe Schauen geschieht ohne eigene Anstrengungen, indem wir liebend nach innen ausgerichtet und ganz im Augenblick präsent sind, da erfahren wir Einssein und Klarheit.



Alles, was uns gedanklich festhält, können wir lernen loszulassen, unser Bewusstsein beruhigt sich dabei und wirkt wie ein Spiegel, wir lernen uns selbst zu erfahren.

In der inneren Ruhe können neue Kräfte entstehen.


Mit der Übung im Sitzen in der Stille begeben wir uns auf den Weg zur inneren Ausgeglichenheit und Ruhe, wir erfahren inneren Frieden.

 
 
 

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©2022 ZEN Fredy Steiner

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