top of page
  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 26. Aug. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Das Handeln im gegenwärtigen Augenblick in der Wirklichkeit steht über dem Denken oder den Sinnen.

Die einzige Zeit zum Handeln ist nur der gegenwärtige Augenblick, somit existiert unser Leben nur wirklich im Augenblick.

Dogen sagt, wer sich mit dem Geist des Nirvana verbindet, kennt das Prinzip der Augenblicklichkeit des Erscheinens und Vergehens aller Dinge.


Wirkliches Handeln ist eine völlig andere Dimension als das begriffliche Denken und Wahrnehmen. Wirkliches Handeln geschieht immer im gegenwärtigen Augenblick und dieser nie wiederkehrende Augenblick ist zeitlos und hat das Wesen der Ewigkeit.


Die Menschen kommen normalerweise nie in die Lage richtig zu handeln, als Einheit von Körper und Geist, um kein Unrecht zu tun. Wir haben dafür die Möglichkeit des Zazens, um sich mit der kosmischen Dimension in Einklang zu bringen, als reinste Form einer Handlung.


Im Gleichgewicht aller physischen, psychischen und geistigen Funktionen werden wir fähig, im Leben in jedem Augenblick direkt das zu tun, was zu tun ist und das zu vermeiden, was wir nicht tun sollen. Im Zustand der Einheit des Seins jenseits aller dualistischen Trennung erwacht die intuitive Weisheit, die im Sanskrit “Prajñã“ heisst, welches alle Menschen von Natur aus besitzen.


Es geht darum, das Leben in seiner ganzen Fülle, ob leidvoll oder glücklich, zu erkennen wie es eben ist.


Es gilt, eine Brücke zu überschreiten, um zur wahren Natur der Wirklichkeit vorzudringen. Der gewöhnliche Mensch sucht seine eigene, individuelle Wirklichkeit nur gefiltert und verzerrt durch die Raster seines eigenen Bewusstseins über die Sinnesorgane.


“Das Selbst ist weder ein Sein noch ein Nichts,

sondern endloser Wandel.“

 
 
 

Kommentare


©2022 ZEN Fredy Steiner

bottom of page