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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 5. Nov. 2021
  • 1 Min. Lesezeit

Unser Leben ist geprägt von Bindungen, Anhaftungen an Schönem und weniger Gutem, letztlich einer Art Unfreiheit durch unsere autonomen Gedanken und Neigungen, die unser Leben meistens bestimmen. So gleiten die meisten Menschen mehr oder weniger gut durch ihr Leben.


In der Übung der Stille versuchen wir, uns durch Enthaltung der fortwährenden begrifflichen Gedanken in einen offenen Raum oder eben in die «Wolke des Nichtwissens» zu begeben. Dort können wir uns für einen Moment vom Alltagsbewusstsein absetzen durch Hingabe an das Göttliche, zur reinen Natur oder dem reinen Dasein.


Um uns selbst im innersten oder der göttlichen Natur näherzukommen, lassen wir die weltliche, empirische Sichtweise durch die Übung zur inneren Sille hinter uns.


Nikolaus von Kües: «Je intensiver wir die Finsternis erkennen, desto wahrer erreichen wir darin das unsichtbare Licht.»


Nur durch grosse Hingabe und reine Liebe kann diese Wolke durchdrungen werden und so die Gegenwart der reinen Natur erfahren werden.

Wir lernen dabei erst unsere eigenen Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle wirklich zu erkennen und erfahren dabei, wer wir wirklich sind.

Wir ermöglichen uns damit, unseren eigenen Alltag mit der Bereicherung einer höheren Erkenntnis durch diese Wolke oder den offenen Raum bewusster und weiser zu bewältigen.


Wir lernen besser, mit der eigenen Verletzlichkeit und der Verletzlichkeit anderer umzugehen und uns selbst in der Vielheit und Zerstreutheit dieser Welt zu finden. Die Welt ist, wie sie ist, aber wir können lernen, unsere konditionierte Sichtweise durch regelmässige Übung zu ändern, nicht zuletzt auch für unsere Gesundheit.

 
 
 

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©2022 ZEN Fredy Steiner

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