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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 12. Mai 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Es geht um das Verständnis der Leerheit mit Glückszustand.

Warum sind Menschen, die körperlich und geistig gesund sind, vielfach unzufrieden.

Liebe und Zufriedenheit entstehen im Innersten eines jeden Menschen, Äusserlichkeiten bieten nur konstruiertes Glück.

“Paticcasamupada“ bedeutet, dass weltliche Erscheinungen unbeständig sind, da alle zusammengesetzten Dinge einem Verfall unterworfen sind. Weil alle

Phänomene unbeständig sind, ist ein Festhalten zum Scheitern verurteilt, was letztlich Leid und Frustration ergibt und ein Gefühl der Unzufriedenheit. Etwas zu erschaffen oder zu erwerben, gibt erst ein gutes Gefühl, wenn die mentale Wirkung stirbt, ist ein Stück vom individuellen Ich wieder erloschen, wir suchen uns über unsere Begehren durch weltliche Dinge immer wieder eine neue Identität nach aussen zu erwirken und merken nicht deren Täuschung (Maya).


“Paticcasamupada“ bedeutet bedingtes Entstehen oder Entstehen in Abhängigkeit. Eine sogenannte Existenz gilt dabei als Illusion (Maya) oder nur als eine bedingte Erscheinung. Es existiert nichts aus sich selbst heraus.

Der Verstand glaubt im weltlichen Sinn an sich selbst, was jedoch durch tiefe Erkenntnis erschüttert wird.

Um zu dieser tiefen Erkenntnis zu gelangen, bleiben Formulierungen paradox, resp. widersprüchlich, zum Ziel führt nur das Schweigen.

Sprachliches und gebundenes Denken entwickelt ein Bewusstsein, eine Plattform, auf der wir uns nur als Individuum bewegen können ohne Grund oder Tiefe.

Es geht bei der Lehre der Leerheit darum, unsere Fesseln zu durchschauen und die Illusion eines Ichs zu überwinden. Diese erweiterte Sicht ist selbst unfassbar, sonst wären wir wieder in der weltlichen Sichtweise.

Wir können uns selbst nicht willentlich und denkend aus der Unfassbarkeit nehmen.


Buddha: “Niemand rettet uns ausser wir selbst. Wir müssen selbst den Weg gehen.“


Abschluss:

“Der Zimmermann bearbeitet das Holz. Der Schütze krümmt den Bogen. Der Weise formt sich selbst.“

 
 
 

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