- Fredi Steiner

- 29. Nov. 2021
- 1 Min. Lesezeit
Wie gehen wir mit unseren Gedanken um, können wir überhaupt damit umgehen?
Es sind nicht die Gedanken, die uns hindern präsent und achtsam zu sein, sondern das stetige Interesse daran.
Wenn das Interesse und dabei das Ego überwunden werden kann, haben die Gedanken keine Macht mehr über uns.
Gedanken entwickeln ein emotionales Empfinden und können zu Stress führen. Wir sind oder stehen so oder so hier in unserem Leben mit oder ohne Gedanken welche uns stetig treiben, welche uns aber nicht im Jetzt halten, sondern im Vorher und Nachher.
Was sind wir ohne Gedanken! Wir sind reine, offene Präsenz und stehen dabei über unserer eigenen konstruierten Person und finden so zu einer aufrichtigen Haltung und erhalten dabei auf alles die richtige Antwort.
Das wahre Selbst können wir nicht durch Gedanken finden, da es kein Objekt, kein Phänomen ist und keine Dualität besitzt.
Alle Ich-Gedanken erscheinen und vergehen, doch wir erscheinen und verschwinden nicht, unsere reine Präsenz ist immer anwesend.
Unser Selbst hat keine Vergangenheit und keine Zukunft, es gibt dort keine Sorgen oder Wünsche. Das Selbst entspricht stets der reinen Präsenz ohne ablenkende Gedanken, es ist die Ist-Heit ohne Ich-Gebilde, ohne Ich-Grenzen, grenzenlos.
Das Denken beschäftigt sich vor allem mit dem phänomenalen Ich, mit materiellen Begebenheiten, doch das bringt uns nicht aus unserem eigenen beschränkten Kreis.
Wir können in unserem Dasein das innerliche Wachstum als anzustrebenden Wert halten und gleichzeitig den weltlichen Alltag aufrechterhalten, resp. wachsam daran teilnehmen, wie ein Bodhisattva.
Schätzen wir jeden gegenwärtigen Augenblick, um uns
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