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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 19. Nov. 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Aus dem Shõbõgenzõ von Dogen

Versuch, mit Text das äusserste Erfassen zu erklären


Ohne die Zazen-Praxis ist ein ausgeglichener Zustand von Körper und Geist kaum zu verwirklichen.

Wohl die radikalste, mögliche Praxis des Nicht-Tun

Die Buddha-Natur ist jenseits von Sein und Nichtsein und durchdringt die ganze Existenz. Das beschreibt, dass das Ganze der Existenz weder Geist, Aussenwelt noch Form ist. Das Ganze ist auch nicht der Dharma (die Lehre), übernatürliche Kräfte oder Praxis und Erfahrung, da alles Einheit ist, gibt es auch kein einzelnes Staubkorn. Es gibt keine Spaltung des Menschen, kein Bewusstsein das Objekt und Subjekt unterscheidet.


Da es in der Welt nichts Verborgenes gibt, weil sich die Wirklichkeit direkt vor uns offenbart, hat das existierende Jetzt nichts mit dem Entstehen zu tun. Alles ist, der ausgeglichene Geist ist der Weg.


Geist, Wille oder das Bewusstsein sind nicht das erleuchtete Wissen oder das Verstehen der Buddha-Natur, welche jenseits des erleuchteten Wissens und Verstehens ist.


Buddha sagte: «Wenn ihr den Sinn der Buddha-Natur begreifen wollt, solltet ihr hier und jetzt die Ursachen und Umstände des gegenwärtigen Augenblicks erfassen. (Das unmittelbare, intuitive und ganzheitliche Erfassen jeder Situation).


Wenn der Augenblick da ist, offenbart sich die Buddha-Natur direkt vor euch. Alles hängt mit den Umständen des gegenwärtigen Augenblicks zusammen, der für sich selbst ist.


Hier und jetzt erfassen ist unabhängig von erfassten Subjekten und Objekten. Es geht um das Erfassen des reinen, unbewerteten Augenblick.

Es ist das Überschreiten der denkmässigen Umstände des gegenwärtigen Augenblicks.


Auf einen Augenblick zu warten, bis er da sein könnte und uns erfüllen würde ist nutzlos. Sogar, wenn dies ein Augenblick des Zweifels ist, ist er Buddha-Natur.


Walter Tydecks, Mathematiker

«Jede Wissenschaft hat einen blinden Fleck, der auf mythische oder religiöse Ursprünge verweist, die sich der Wissenschaft entziehen.»

 
 
 

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