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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 21. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Nur der Moment ist real und hält uns.

Das Wertvollste im Leben ist der Moment, wo das wirkliche Leben stattfindet. Gedanken sind im Leben auch notwendig, aber sie versetzen uns entweder in eine virtuelle Vergangenheit oder Zukunft, der Moment ist dem Mensch aufgrund des fast autonomen Gedankenflusses ein unbekannter Raum, obwohl unser Leben nur in jedem unmittelbaren Moment stattfindet, wo die Achtsamkeit präsent ist.

Wenn wir fähig werden, sich in die Stille einzulassen, mit Meditation oder Kontemplation, lernen wir zu uns selbst zu finden. Mit gewonnener, stabiler Geistesruhe können wir nicht Leid verhindern, aber wir sind fähiger, besser mit Leid, negativen Situationen und Frust umzugehen, aber auch Freude zu geniessen, weil wir stets in Verbindung sind mit unserer ruhenden Mitte und mit unserem stabilen Grund.

In der Meditation ziehen wir uns vom Alltag zurück in einen Raum, der uns über den Moment mit einem höheren Ganzen verbindet.

Lassen wir uns mit einer guten Haltung und ruhigen Atem in jeden gegenwärtigen Moment ein.

Meditation hilft uns zu mehr Selbsterkenntnis und wir lernen, unser Lebensfeld besser zu lesen. Es entsteht dabei nicht ein überhebliches Gefühl, aber es gibt uns das Gefühl, dass wir bei uns selbst angekommen sind.

 

Es braucht Selbstüberwindung, sich in seine eigene Tiefe einzulassen. Es verlangt viel Geduld und Ausdauer, es ist eine Lebensaufgabe, die nie aufhört, bis zum Ende, wir werden sogar auch besser auf unser Lebensende vorbereitet und erfahren dabei eine grosse Dankbarkeit, jeden Moment einfach ganz da zu sein.

 
 
 

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©2022 ZEN Fredy Steiner

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