- Fredi Steiner

- 8. Mai 2023
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Es geht generell eigentlich darum, das Leben besser reflektieren zu können und zu regeln.
Konfuzius hat gesagt: “Das, was jedem einzelnen Menschen vom Himmel gegeben ist, ist der ursprüngliche Geist.“ Es bedeutet eine unverfälschte Klarsicht, welche mit Worten nicht erreicht werden kann. Dieser Geist gestaltet den Weg entsprechend. Diesen Weg zu üben wird “Lehre“ oder im Buddhismus “Dharma“ genannt.
Es geht darum, die Menschen wieder in einen klärenden Pfad zurückzuführen. Das weltliche Leben der Menschheit ist zum Teil auf Illusionen und Phänomenen aufgebaut, welche sich über unsere Sinne, Emotionen und Begierden ständig verändern. So kommen die Menschen häufig vom ursprünglichen Weg ab. Durch die Angewohnheiten der stetigen Bewertungen, sich messen mit anderen und anderem, entfernt sich die Menschheit immer mehr von dem einen Weg, es entstehen emotionelle Hochs und Tiefs, was das Leben unstetig und unsicher macht und uns teilweise immer wieder entwurzelt.
Es geht um einen Weg, der die Erscheinungen und die eigenen entstandenen Begrenzungen übersteigt und das Leben durchdringt.
Nur weil wir stets fast autonom immer werten und unterscheiden durch unser Ego über Gut und Schlecht, Gewinn und Verlust, kalkulieren und abwägen entstehen unsere Unzulänglichkeiten, wir lernen so nicht mit unseren Situationen ordentlich umzugehen und wir befinden uns meistens nicht in einem harmonischen, ausgeglichenen Zustand, der uns stabilisiert und Zufriedenheit und ein Grundvertrauen gibt.
Im achtfachen Pfad Buddhas bedeutet der Zweite Absatz: Rechtes Denken als Überwindung der Ich-Bezogenheit.
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