- Fredi Steiner

- 20. Sept. 2023
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Normalerweise machen wir eine Wertung, ein Urteil oder eine Wahl/Auswahl aufgrund unseres Egos. Der Inhalt von unserem Leben, dem Alltag, formt unser Ego und entspricht in der Folge unserem Ego, was zu Verzerrungen der Realität führen kann. Es lohnt sich, das Ego mal zu hinterfragen, wo stehe ich im Leben.
Meister Hakuin (1686 – 1769) sagte:
«Während man lebt, soll man auf eine Art tot sein, um sein Leben vollkommen zu durchdringen.»
Liebe und Hass, Anhaften und Ignorieren entstehen aus Prägungen und vorgefassten Meinungen.
Bevor wir Meinungen über etwas bilden oder Urteile fällen, sollten wir lernen Zustände ohne Wertungen anzunehmen, so wie sie sind, das heisst mit reinem Bewusstsein, nicht so wie wir disponiert sind.
Das baut auch stetigen Stress ab.
Mit vorgefasstem Kategorisieren schwächen wir unser ursprüngliches Vermögen, Dinge rein so zu sehen, wie sie sind.
Eine Erklärung mittels eines weltlichen Systems ergibt wohl eine wissenschaftliche Logik, diese jedoch zu überschreiten und alles in seiner Soheit zu erfassen, lernen wir in der Zen–Praxis.
Dieser Geist–Zustand des Nicht–Wählens erscheint klar und ohne Verzerrungen, so nähern wir uns zur Einheitserfahrung.
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