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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 26. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Sich selbst immer wieder neu zu erforschen ist eine Lebensaufgabe, die uns stets persönlich weiterbringt. Daran lässt sich ein Potential oder eine höhere Präsenz aufbauen, die bis auf den eigenen Grund führt.

 

Unser eigener Grund ist unverwundbar und nicht durch uns erschaffen. Er reicht bis in den nicht-lokalen Bereich und ist bei allen Menschen da. Wir müssen ein solides Vertrauen dafür erstellen.

 

Spirituelle Momente sind ein heilsames Gegengewicht zur heutigen, medial überfluteten Welt. Diese stillen Momente, wo wir bei uns selbst verweilen, führen zu naturmystischen Empfindungen und zu Ehrfurcht vor dem eigenen Dasein, was sich nicht definieren lässt. Solche Momente der inneren Einheit gehen über den Verstand hinaus, sie sind raum- und zeitlos.

 

Transzendenzerfahrungen sind nicht willentlich herstellbar. Indem wir uns in eine Unbegrenztheit einlassen, geben wir der höheren

Natur Raum zur Heilung. Mystik ist grenzüberschreitend.

 

Nur die Unmittelbarkeit ist der existentielle Moment, wo das Leben rein bleibt. Um diesen Moment zu erfahren, müssen wir uns von allen weltlichen Bereichen lösen. Nur in der absoluten Stille finden wir die reine und unverletzbare Existenz, die uns eine göttliche Urkraft verleiht.

 
 
 

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©2022 ZEN Fredy Steiner

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