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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 5. März 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Um Demut zu praktizieren, braucht es Mut zur rechten Anschauung seines eigenen Wesens, zur Welt und zu Höherem.


Erich Fromm (Psychoanalytiker, Philosoph):

«Demut ist die der Vernunft und Objektivität entsprechende Haltung, als Voraussetzung der Überwindung des eigenen Narzissmus.»


Pelin Kesebir (Psychologin Uni Zürich):

«Demut erkennt und akzeptiert die Grenzen des eigenen Selbst, die eigenen Schwächen und die Bewusstheit der eigenen Kleinheit angesichts der Grösse der Welt, der Natur, des Kosmos.»


Der wahre Suchende erkennt die Demut erst, wenn das Ego erkennt und überwunden ist, Demut als Unterwürfigkeit zu denken bedeutet Unwissenheit.


Wolke den Nichtwissen: Nur im eigenen Innersten ist die Demut vollkommen. Demut führt zur Kenntnis unserer eigenen Grenzen. Sobald wir unsere eigenen Schwächen erkennen können, finden wir zur Demut. Sich selber finden bedeutet, sich von Verflechtungen und Verstrickungen zu lösen, indem wir lernen, dieses zuerst zu erkennen mit unserer Übung des Sitzens in der Stille, welche uns stabilisiert und hält.


Abschluss

Laotse: «Ich habe drei Schätze, die ich hüte und pflege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut. Nur der Liebende ist mutig, nur der Genügsame ist grosszügig, nur der Demütige ist fähig mit allen Umständen richtig umzugehen.»

 
 
 

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