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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 23. Okt. 2021
  • 1 Min. Lesezeit

Viele verwechseln das spirituelle Selbst mit dem Ich. Das Ich kann nur mit einem Gegenüber existieren.


Nach C.G. Jung ist das Selbst Teil eines grösseren Ganzen, das Bewusstsein kann das Selbst nie begreifen. Wegen der nie vollständig bewussten Erkennbarkeit ist das Selbst ein Grenzbegriff für die unbekannte Ganzheit des Menschen.


Das spirituelle Selbst ist stets schon anwesend, wir müssen nur erfahren, dass das Selbst in uns schon immer präsent ist, wenn wir erwachen und entsteigen aus der Vielheit und Zerstreutheit.

Das Selbst ist nicht unsere eigene Person, nicht die eigene Geschichte, ohne persönlichen Wünsche und Pläne.

Das Ego kann das wahre Selbst nicht erfahren, wir können nur erkennen, dass unser Selbst schon immer da war, jenseits des Ego.


Wir können das Selbst nicht finden, es gibt keine Wechselwirkungen, keine Phänomene. Wir und das Selbst sind nicht zwei, keine Erscheinung, das Selbst und ich sind eins.


Unser Selbst hat keine Vergangenheit und keine Zukunft, es ist. Es ist unberührbar, ungeboren. Es ist das, was die Gedankenabwesenheit wahrnimmt.

«Sei die Ich-Heit ohne Ich-Gebilde, ohne Ich-Begrenzungen»


Wir können nur versuchen, das Selbst mit Negativ-Begriffen durch Nicht- oder Un- Silben zu erklären.


Das Selbst ist unser unberührbarer Grund, der uns unbewusst hält. Dogen hat dafür die Formel: «Körper und Geist fallen lassen»

Das führt zu einem Urvertrauen – ICH BIN

 
 
 

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