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  • Autorenbild: Fredi Steiner
    Fredi Steiner
  • 25. Feb. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Ramana Maharshi: „So lange man glaubt, der Handelnde zu sein, gibt es Wünsche und Individualität. Wenn das verschwindet, leuchtet das Selbst auf. Die Vorstellung, der Handelnde zu sein, ist die Bindung, nicht die Handlung selbst.

Das Ich-Gefühl gehört zur Person, zu Köper und Verstand. Wenn ein Mensch sein wahres Selbst zum ersten Mal erkennt, erhebt sich auch etwas anderes in der Tiefe seines Wesens und ergreift von ihm Besitz. Dieses andere ist hinter dem Verstand, es ist unendlich, göttlich, ewig. Einige Leute nennen es das Königreich des Himmels, andere nennen es die Seele, wieder andere Nirvana und die Hindus nennen es Befreiung. Man mag es nennen, wie man will. Wenn das geschieht, hat der Mensch sich selbst nicht verloren, er hat sich vielmehr selbst gefunden.“


Das Selbst können wir nicht mit Hören oder Lesen oder mit dem Intellekt finden, es sind wohl nur äusserst wenig Menschen, die den Willen und die Überwindung auf sich nehmen, den Kontakt mit dem eigenen Selbst zu suchen.

Als Person beginnen wir die Suche, wenn die Person überwunden ist, bleibt das Selbst als etwas, was nicht mit den Sinnen erfassbar ist und doch stets anwesend ist. Unser Selbst stabilisiert den eigenen, inneren Halt. Auch im Universum stabilisiert der leere Raum, das Vakuum oder das Nichts eben ALLES, warum wohl?


Mit der Übung des Sitzens in der Stille können wir diesem Unfassbaren näher kommen vielleicht davon etwas spüren.

 
 
 

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