- Fredi Steiner

- 25. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Wir hören von Zeit zu Zeit mal die Bemerkung von «im Hier und Jetzt».
Der unbekannte Moment begleitet alle Menschen unbewusst das ganze Leben lang, er ist einfach stets da, ungefragt und würde bei dessen Bewusstheit vor allem unseren mentalen Bereich stärken.
Im Moment oder im Jetzt fühlen wir uns ganz und mit sich verbunden, sowie mit allem, da sich ja stets alles synchron im gleichen unmittelbaren Moment befindet.
Wenn wir unser Sein im Jetzt erfahren können, ist jeder Moment mit einem tiefen Sinn verbunden. Um sich für den Moment in die Stille zu begeben, können wir nicht einfach einen Schalter betätigen, unser Geist und unsere Gedanken haben gewohnheitsmässig die Tendenz, stets abzuschweifen von uns selbst in eine fluktuierende Welt der Erscheinungen, was wir ja auch geniessen dürfen, es gehört einfach zu unseren Gewohnheiten.
Am besten loslassen können wir, wenn wir einfach mal die gegenwärtige Situation akzeptieren ohne Vorbehalte und Wertungen, wir sind einfach nur da.
Da zu sein bedeutet, sich auf lebenserhaltende Faktoren, wie bewusste und ruhige Atmung zu fokussieren und reduzieren. Wir befinden uns so in einer heilsamen Phase, wir können nur so zu etwas in Kontakt kommen, das über uns ist.
Wir sind normalerweise so konditioniert, dass unsere Gedanken zu vergangenen und zukünftigen Ereignissen wichtiger sind als das reine Leben im Moment, obwohl wir unsere eigene Lebendigkeit verpassen.
In der Stille erhalten wir reale Botschaft von unserem innersten Herz oder Bewusstsein, das hilft, uns weiterzuentwickeln.
Wir lernen dabei, mit innerer Ruhe auch mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen und erfahren Selbstreflektion.
Bei dieser Praxis in der Stille wird auch unser Immunsystem gestärkt.
Lassen wir uns gelöst in die Stille und Ruhe ein mit einer guten äusseren und inneren Haltung.
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