- Fredi Steiner

- 17. März 2023
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Auf dem geistlichen Weg gibt es bestimmte Lebensformen um über unser begrenztes, irdisches Leben zu gelangen oder um dem eigenen Leben und Dasein näher zu kommen.
Mit einem ersten Schritt und entsprechender Überwindung richten wir uns auf eine gute, aufrichtige und altruistische Lebenshaltung mit Mitgefühl ein.
In einer weiteren Stufe erreichen wir über geklärte Betrachtungen des menschlichen Daseins Kenntnis über die Lehre, den Tod und eine unendliche Kraft oder Energie.
In einer dritten Stufe lernen wir, uns unserer eigenen Person und Individualität bewusst zu werden und lassen diese ruhen und lernen so unsere eigene Situation wirklich zu durchschauen. Dort sind wir mit dem reinen Moment verbunden, der uns trägt.
Dieser Weg wird durch Gnade und Intuition unterstützt, solche Menschen spüren eine Sehnsucht zu einer höheren Dimension oder Kraft, die wirkt, um den Weg kontinuierlich weiterzugehen.
Dieser Weg ist wohl endlos, aber er gibt uns stets die nötige Kraft und den Halt, um das Leben mit innerer Zufriedenheit geordnet und geregelt zu bewältigen.
Indem wir fähig werden unseren Körper und Geist herunterzufahren, in eine ruhende Einheit, entspricht das auch einer Beobachtung der aktuellen Hirnforschung, nach deren Ansicht in diesem Zustand das vegetative Nervensystem wieder in Ordnung gebracht wird.
Diese stille Welt ist in den Tiefen des Geistes immer vorhanden, wir müssen uns nur dafür öffenen.
«Erwache in diesem Zustand» sagen die Upanischaden, «und du wirst sein, wer du wirklich bist, frei von Konditionierung durch Körper und Geist, in einer Welt, die nicht begrenzt ist von den Einschränkungen durch Zeit, Raum und Kausalität.»
Die Upanishaden sind eine Sammlung von speziellen, vedischen Texten aus dem 5. und 4. Jahrh. v. Chr.
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