
Anicca: Vergänglichkeit, oder Unbeständigkeit
Dukkha: Leiden, Verdruss
Anatta: Nicht-Selbst
Anicca bedeutet, dass alle bedingten Phänomene (Dinge) sich stets verändern, seien es physische Objekte, Emotionen oder Gedankengänge. Wenn wir nicht fixiert bleiben auf momentane Lebensumstände, werden wir offener für neue Situationen.
Es geht auch um die Akzeptanz des Alterns und der Gesundheit von uns selbst. Indem wir uns selbst wahrnehmen durch Selbstreflektion, fördert das die Akzeptanz und reduziert die Anhaftung, was zu einem friedvolleren und gelasseneren Leben führt.
Dukkha bedeutet im Buddhismus Leiden, in der heutigen Zeit als Stress, Verdruss oder auch existentielles Leiden aufgrund der bedingten Natur der Wirklichkeit. In uns bleibt stets eine innere Rest-Reibung, die uns beschäftigt, auch viele äussere Umstände wirken ständig auf uns ein.
Dukkha bedeutet eine latente Unzufriedenheit, die in allen bedingten Phänomenen innewohnt.
Buddha betont, dass die Ich-Sichtweise nicht der Realität entspricht. Die Leerheit wird dadurch ständig tangiert.
Anatta als Begriff des Nicht-Selbst ist eine radikale Sicht des Buddhismus. Es bedeutet, dass Nichts wirklich in und aus sich selbst und auch kein unveränderliches Selbst existiert.
Wir erfahren das grundsätzliche Entstehen und Vergehen von «Nama Rupa» (Name und Form).
Sogar die Natur und das Universum ändern sich ständig, ohne sich zu hinterfragen.
Diese befreiende Einsicht erwächst allein aus der unvoreingenommenen Einsicht und Erfahrung durch Meditation und tiefe Sicht.
Was wir als unser Selbst wahrnehmen, ist ein sich ständig wandelnder Strom abhängiger Prozesse.
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