- Fredi Steiner

- 26. Feb. 2021
- 1 Min. Lesezeit
Die Wolke des Nichtwissens ist allgegenwärtig und verbindet uns stetig mit der höchsten Natur, doch alle Kreaturen mit ihren Erscheinungen, ihrem Tun und Wesensmerkmalen trennen uns latent davon.
In der Stille sollten wir uns mit keinem Gegenüber befassen. Alles Geschaffene steht in der Wolke des Nichtwissens zurück.
Im täglichen Leben ist es notwendig, sich mit Geschöpfen und Sachen zu beschäftigen, auch um unseren eigenen Lebensunterhalt sicherzustellen. Mit dem Potential und der Wirkung der Stille und Einheit lässt sich der Alltag bewusster und weiser bewältigen, da uns sonst alle Erscheinungen gewollt, ungewollt oder unbewusst beschäftigen und zerstreuen.
So bleiben wir mit unserem Geist abwesend und nicht bei uns im Selbst oder verbunden mit dem ganzen Einen. Alles was wir denken steht zwischen uns und unserem innersten Selbst, je grösser die Ablenkung, umso abwesender sind wir von unserem eigenen Wesen, wir befinden uns nie im Einklang mit uns und der Welt.
Da die Stille nicht mit Anstrengung und Geistarbeit erreichbar ist, haben die meisten Menschen zu viel Respekt davor, man könnte sich verloren fühlen, da dort kein Ego zu finden ist und man sich weder physisch noch mit Gedanken an etwas halten kann, was letztlich doch stets vergänglich ist und Leid verursachen kann.
Lassen wir uns ruhig in die Stille ein, lassen wir uns in eine natürliche Schwingung ein, wir werden gefestigt und finden uns selbst.
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