- Fredi Steiner

- 16. Sept. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Der Achtsamkeitsweg verlangt von uns, dass wir unsere Existenz, unsere Gedanken, Gewohnheiten und Ansichten selbst erforschen, somit müssen wir fähig werden, uns von unseren eigenen Verflechtungen zu distanzieren. Je stärker alle diese Aneignungen sind, umso schwieriger wird es, uns zu öffnen und uns geistig zu entflechten.
Mit der Achtsamkeit versuchen wir uns stets innerhalb einer guten Ausgeglichenheit zu bewegen und wir merken dabei, dass das innere Gleichgewicht kein Anfang und kein Ende hat, es ist stets unmittelbar. Es ist der unvergängliche Ruhepunkt zwischen Pol und Gegenpol. Diese Balance unterscheidet weder Form und Leere, Licht und Dunkel, Material und Nichts. Diese innere Balance kann nicht gemacht oder verursacht werden, sonst wäre sie irreal.
Wir können die Balance nicht suchen, mit Hingabe und Achtsamkeit findet sie uns oder eröffnet sich uns, da sie stets im Untergrund schon anwesend wäre als Buddha-Natur. Aber wir sind ohne Übung nicht in der Lage uns selbst zu öffnen oder von unserer latenten Zerstreuung abzulassen.
Durch achtsame Gedanken entsteht Willenskraft, um etwas zu erreichen oder dass etwas ungetan bleibt. Achtsamkeit hilft uns, rechtzeitig die Absichten der Gedanken zu erkennen, um richtig zu Handeln.
Abschluss:
“Das Nicht ist die einzige Realität und die einzige Haltung, welche zu den göttlichen Geheimnissen des Lebens führt.“
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